Bogenklassen DSB (DFBV/IFAA)

Beispiel:

Barebow Recurve BB-R

Beispiel:

Freestyle Unlimited FU

Beispiel:

Langbogen LB

Die folgenden DSB (DFBV/IFAA) Bogenklassen/Stilarten können auf dem Jägerhöhe Parcours geschossen werden.

 

Für Compoundbögen gilt auf unserem Gelände eine Einschränkung der Pfeilgeschwindigkeit V0

auf maximal 300 fps, sowie eine kalkulierte maximal KE0 von ~75 feet-lbs/~100Joule.

Diverse englischsprachige Bogensport-Rechner (Archery Calculator z.B. http://backcountrybowhunting.com/calculator/) im Internet helfen bei der Ermittlung.

 

Das Benutzen von Jagdspitzen, Blunts oder Judo-Points ist nicht erlaubt. 

 

  • Freestyle Unlimited FU: Compound alle Visiere und Abschusshilfen
  • Freestyle Unlimited Recurve FS-R: Recurvebogen alle Visiere und Abschusshilfen
  • Freestyle Limited Compound FS-C: Compound alle Visiere
  • Barebow Recurve BB-R: Blank mit abgreifen
  • Barebow Compound BB-C: Blank mit abgreifen
  • Bowhunter Recurve BH-R: Blank mit mediteranen Griff
  • Bowhunter Compound BH-C: Blank mit mediteranen Griff
  • Bowhunter Unlimited BU: Pin-Visier und Abschusshilfen
  • Bowhunter Limited BL: Pin-Visier ohne Abschusshilfen
  • Langbogen LB: Langbogen
  • Primitivbogen PB: Historisch

 

Freestyle Unlimited Compound FU und Recurve FS-R - max. 300fps
Erlaubt sind alle vom IFAA-Weltkongress anerkannten Arten von Bögen,
Visieren und mechanischen Abschusshilfen.

Pfeilgeschwindigkeit: Die tatsächliche Pfeilgeschwindigkeit Vbeim Abschuss darf nicht höher als 300fps sein.

 

 

Freestyle limited - Compound FS-C
Jede Art von Visier ist erlaubt.
Mechanische Abschusshilfen sind nicht erlaubt.

 

 

Barebow - Recurve und Compound BB-R/BB-C

Bogen/Pfeile: Bogen, Pfeile, Sehnen und Zubehör müssen frei sein von
Visiereinrichtungen, Markierungen, Flecken oder Laminierungen, welche
zum Zielen verwendet werden könnten. Sind solche Markierungen etc. im
Bereich des Bogenfensters vorhanden, so ist die Rückseite des
Bogenfensters in ihrer ganzen Länge mit Klebeband abzudecken.

Pfeilauflage: Eine verstellbare Pfeilauflage kann verwendet werden, um den Abstand zwischen Pfeil und Bogenfenster zu regulieren. Die Pfeilauflage darf nicht oberhalb des Pfeils herausragen.

Bemerkung: Teile der Pfeilauflage welche notwendig geachtet werden für
das richtige Funktionieren der Pfeilauflage dürfen oberhalb des Pfeils
herausragen, insbesondere in Bezug auf sehr dünne Pfeile, s.g. Stick-onplate, pressure button, spacer, etc.

Stabilisator: Der Gebrauch von Stabilisatoren ist erlaubt.

Draw Stop: Draw stops welche in die Cams eines Compoundbogens integriert sind, sind erlaubt.

Nockpunkt: Es ist nur ein fester Nockpunkt an der Sehne erlaubt, welcher durch einen oder zwei Nockpunktringe markiert sein kann.

Klicker: Keine mechanische Vorrichtung am Bogen ist erlaubt außer einer nicht verstellbaren Auszugkontrolle und/oder einer Nivelliereinrichtung (level), die beide nicht oberhalb des Pfeils herausragen dürfen.

Pfeile: Alle Pfeile müssen in Länge, Gewicht, Durchmesser, Befiederung und Nocken übereinstimmen, ungeachtet der Farbe und abnützungsbedingter Unterschiede.

 

 

Bowhunter - Recurve & Compound BH-R/BH-C
Bogen: Bogen, Pfeile, Sehne und Zubehör müssen frei sein von Markierungen, Flecken oder Laminierungen, welche zum Zielen verwendet werden könnten.
Sind solche Markierungen etc. im Bereich des Bogenfensters vorhanden, so ist die Rückseite des Bogenfensters in ihrer ganzen Länge mit Klebeband abzudecken.

Wasserwaage: Eine Nivelliereinrichtung ist nicht erlaubt.
Zielvorrichtung: Es dürfen keine Vorrichtungen irgendwelcher Art, die zum Zielen verwendet werden könnten, an der Ausrüstung des Schützen angebracht sein. Optische Vorrichtungen, welche die Konsistenz des Ankerpunkts oder der Position des Auges relativ zum Bogen verbessern helfen, sind nicht erlaubt.
Pfeilauflage: Eine verstellbare Pfeilauflage kann verwendet werden um den Abstand zwischen Pfeil und Vorderseite des Bogenfensters zu kontrollieren. Die Pfeilauflage darf nicht oberhalb des Pfeils herausragen.
Bemerkung: Teile der Pfeilauflage welche notwendig geachtet werden für das richtige Funktionieren der Pfeilauflage dürfen oberhalb des Pfeils
herausragen, insbesondere in Bezug auf sehr dünne Pfeile, s.g. Stick-onplate, pressure button, spacer, etc.
Klicker: Eine Auszugskontrolle ist nicht erlaubt. Draw stops welche in die Cams eines Compoundbogens integriert sind, sind erlaubt.
Kisser: Eine Kussperle ist nicht erlaubt.
Nockpunkt: Es ist nur ein (1) fester Nockpunkt an der Sehne erlaubt, welcher durch ein oder zwei Nockpunktringe markiert sein kann.
Nur ein (1) konstanter Ankerpunkt ist erlaubt.
Fingerposition: Der Schütze muss mit dem Zeigefinger die Pfeilnocke berühren. Er darf die Fingerposition während des Wettbewerbs nicht verändern. Ausgenommen sind Fälle von körperlicher Behinderung, für die spezielle Ausnahmen gemacht werden.
Pfeile: Alle Pfeile müssen in Länge, Gewicht, Durchmesser, Befiederung und Nocken übereinstimmen, ungeachtet der Farbe und abnützungsbedingter Unterschiede.
Zugelassen sind Brush Buttons an der entsprechenden Stelle an der
Recurvespitze, Sehnendämpfer nicht länger als 12 Inches unten oder
oberhalb des Nockpunktes, sowie ein Bogenköcher, der am Bogen
gegenüber dem Schussfenster so angebracht ist, dass kein Teil davon im
Schussfenster zu sehen ist.
Stabilisator: Erlaubt ist ferner ein gerader Stabilisator, der samt Kupplungsvorrichtung vom Bogenrücken aus gemessen nicht länger

als 30.5 cm ist. Gegabelte Stabilisatoren und Gegengewichte sind nicht zugelassen. Der Gewindeaufsatz am Bogen zählt zur Länge des Stabilisators.
Zuggewicht: Das Bogenauszugsgewicht darf während einer Runde nicht verändert werden.

 

 

Bowhunter Unlimited BU - max 300fps
Bogen: Erlaubt sind alle vom IFAA-Weltkongress anerkannten Arten von Bogen und mechanischen Abschusshilfen.

Pfeilgeschwindigkeit: Die tatsächliche Pfeilgeschwindigkeit beim Abschuss darf nicht höher als 300fps sein.
Zielvorrichtung: Zulässig ist ein Visier mit 4 oder 5 festen Bezugspunkten. Visier und Bezugspunkte dürfen während einer Runde nicht verstellt werden. Nadelvisiere müssen vom Befestigungspunkt bis zum Visierpunkt geradlinig sein und im Visier eher horizontal als vertikal angebracht sein, mit nur einem möglichen Visierpunkt für jede Nadel oder jeden Bezugspunkt. Überdachte Nadeln (hooded pins) oder Visiere mit Linsen (scope sights) sind nicht erlaubt.
Optische Vorrichtungen, welche die Konsistenz des Ankerpunkts oder der
Position des Auges relativ zum Bogen verbessern helfen, sind nicht
erlaubt.
Wasserwaage: Der Gebrauch einer Nivelliereinrichtung ist nicht erlaubt. Im Falle, dass eine Wasserwaage in das Pinvisier integriert ist, sollte dies entfernt werden oder mit Klebeband überklebt werden.
Pfeile: Jede Art von Pfeilen ist erlaubt.
Nockpunkt: Nur ein permanenter Nockpunkt ist auf der Sehne erlaubt. Der Nockpunkt darf mit einem oder zwei Nocklokalisatoren oder einem „D“ loop versehen werden.
Release: Jeder Typ von mechanischen Abschusshilfen ist erlaubt.
Kisser/Peep: Es ist entweder eine Kussperle (kisser button) oder eine Visierblende (peep sight) an der Sehne erlaubt, jedoch nicht beides. Keinerlei Vergrößerungseinrichtungen dürfen in der Visierblende integriert oder an ihr angebracht sein.
Visiergehäuse: Ein Schutzbügel ist bei Nadelvisieren erlaubt, wenn die oberste Visiernadel von der Unterkante des oberen Teils des Schutzbügels weiter entfernt ist als von der nächsten Visiernadel. Sinngemäß Gleiches gilt für die unterste Visiernadel und den Unterteil.
Pfeile: Alle Pfeile müssen in Länge, Gewicht, Durchmesser, Befiederung und Nocken übereinstimmen, ungeachtet der Farbe und abnützungsbedingter Unterschiede.
Zugelassen sind Brush Buttons an der entsprechenden Stelle an der
Recurvespitze,string silencers nicht näher als 12 Inch über oder unten
dem Nockpunkt und ein Bogenköcher, der am Bogen gegenüber dem
Schussfenster so angebracht ist, dass kein Teil davon im Schussfenster
zu sehen ist, ist erlaubt.

Stabilisator: Erlaubt ist ferner ein gerader Stabilisator, der samt Kupplungsvorrichtung vom Bogenrücken aus gemessen nicht länger als 30.5 cm ist. Gegabelte Stabilisatoren und Gegengewichte sind nicht zugelassen. Der Gewindeaufsatz am Bogen zählt zur Länge des Stabilisators.
Zuggewicht: Das Bogenauszugsgewicht darf während einer Runde nicht verändert werden.

 

 

Bowhunter Limited BL
Es gelten dieselben Regeln wie in der Klasse Bowhunter Unlimited,
jedoch ist eine Abschusshilfe nicht erlaubt.

 

 

Langbogen LB
Bogen: Ein Bogen aus beliebigem Material, der entweder aus einem Stück
oder aus zwei innerhalb des Griffs zerlegbar miteinander verbundenen
Teilen besteht und welcher im aufgespannten Zustand eine gleichmäßige
einseitig gekrümmte Kurve beschreibt, die wie folgt gemessen wird:
Der aufgespannte Bogen wird senkrecht gehalten, so dass die Sehne
eine Vertikale bildet.
Der Winkel zwischen der Horizontale und der Tangente an einem Punkt 
des Wurf Arms muss mit wachsender Entfernung dieses Punktes vom
Bogengriff stetig abnehmen (Anm.: kein Recurve).
Im Zweifelsfall wird am Bogenrücken (Anm.: dem Schützen abgewandt)
zwischen dem Ende der Verjüngung des Mittelstücks und dem Beginn der
Endverstärkung (falls keine vorhanden ist, der Sehnenkerbe) eine Schnur
gespannt; diese muss überall ohne Zwischenraum am Wurf arm
aufliegen.
Endverstärkungen dürfen nicht dicker als 20 mm sein, gemessen von der
Oberfläche des Wurfarmes, und nicht länger als 50 mm, gemessen von
der Mitte der Sehnenkerbe in Richtung des Bogengriffs.
Bogenfenster: Der Bogen darf ein Bogenfenster und ein Pfeilbett (arrow shelf) haben.
Die Seite des Fensters ist über die ganze Fensterlänge abgeschrägt
(slanted) und, wo das Bogenfenster in den oberen Wurf arm übergeht,
abgerundet. Der Fensterausschnitt darf nicht über die Bogenmitte
hinausgehen.
Zielhilfen: Die Innenseite des Bogens, der Griff, das Bogenfenster und das Pfeilbett dürfen keine Markierungen und Flecken aufweisen, welche zum Zielen verwendet werden können. Sind solche Markierungen etc. im Bereich des Bogenfensters vorhanden, so ist die Rückseite des Bogenfensters in ihrer ganzen Länge mit Klebeband abzudecken.
Stabilisator: Zusatzeinrichtungen zum Zwecke der Stabilisierung, Nivellierung, Verminderung der Zugstärke, des Zielens und der Auszugkontrolle sind nicht erlaubt.
Nockpunkt: Es ist nur ein (1) Nockpunkt an der Sehne erlaubt, welcher durch ein oder zwei Nockpunktringe markiert sein kann. Werden einrastende Nocken verwendet (z.B. Kugelnocken), ist nur ein (1) dazu passender Nockpunkt erlaubt.
Gräuschdämpfer: Sehnengeräuschdämpfer im Mindestabstand von

30 cm vom Nockpunkt sind erlaubt
Pfeile: Die Pfeile müssen aus Holz sein, befiedert mit Naturfedern, und gleiche Länge, Befiederung und Spitzen aufweisen; die Farbe ist unerheblich. Der Pfeil darf keine Markierungen oder Flecken aufweisen, die als Zielhilfe dienen können und sollen am Anfang des Bewerbers nicht mehr als 25mm unterschiedlich in Länge sein. Die Nocken können aus beliebigem Material bestehen; jedes Spitzengewicht ist möglich.
Fingerhaltung: Es ist der mediterrane Abschuss vorgeschrieben - Zeigefinger über der Nocke, Mittel- und Ringfinger darunter). In Fällen von körperlicher Behinderung werden spezielle Ausnahmen gemacht.
Klasse: Sind die vorstehenden Bestimmungen nicht erfüllt, erfolgt die Einteilung in der Klasse Bowhunter Recurve oder einer anderen Klasse, deren Bestimmungen erfüllt sind. 

 

 

Primitivbogen PB
Bogen: Die Anerkennung des klassischen (auch: historischen oder primitiven) Bogens erfolgt auf der Basis des Entwicklungsstandes

vor 1900.
Konstruktion: Eine Untergliederung nach Konstruktion oder Material findet nicht statt.
Fertigung: Der Bogen ist entweder ein aus einem Stück gefertigter Holzbogen oder ein Kompositbogen.
Pfeilauflage: Eine Pfeilauflage oder ein Pfeilbett sowie eine Ausnehmung in der Art eines Visierfensters sind zulässig, sofern sie dem historischen Vorbild entsprechen.
Material: Als Bogenmaterial kommen Holz und andere Materialien in Frage, die zu  der Zeit verwendet wurden, in welcher der betreffende Bogentyp in Gebrauch stand. Moderne Materialen wie Kohlefaser, Glasfaser oder Epoxy dürfen nicht verwendet werden. Der Gebrauch von historischen Klebstoffen wie Knochenleim oder geschmolzenem Baumharz ist nicht zulässig; für das Mittelstück und die Wurf Arme dürfen nur moderne Klebstoffe verwendet werden. Als Sehnenmaterial ist Polyester
vorgeschrieben. Historisches Material (wie Flachs oder Sehnen) und
moderne Fasern (z.B. Kevlar) sind nicht zulässig.
Pfeil: Der Pfeil Schaft ist aus Holz und ist mit Naturfedern befiedert und dürfen am Anfang eines Wettbewerbes nicht mehr als 25mm unterschiedlich in der Länge ein. Moderne Pfeilspitzen und moderne Nocken sind erlaubt. In den Schaft eingeschnittene Nocken sind nur erlaubt, wenn sie auf geeignete Weise verstärkt sind.
Zubehör: Zubehör wie geflochtene Nockpunktmarken oder Daumenringe sind erlaubt, sofern sie auch in der entsprechenden historischen Periode
verwendet wurden.
Historie: Es obliegt dem Schützen, dafür zu sorgen, dass seine Ausrüstung im Wettkampf historisch korrekt ist. Auf Verlangen der Technischen Kontrolle eines Wettkampfs hat er das mit geeigneten Unterlagen nachzuweisen.

 

 

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